Stefan Wiedner

Von Microsoft zu Open Source – ein privates Projekt

Angesichts erratischer Politik in den USA versucht Microsoft, eine EU-zentrierte Datenhaltung aufzubauen. Aber selbst dafür kann MS keine Garantie abgeben, dass die US-Regierung nicht in irgendeiner Form Durchgriffsrechte auf die Datenbestände seiner Kunden erwirkt. Siehe dazu:

Große Teile der österreichischen und auch europäischen IT-Landschaft sind von MS-Produkten dominiert. Das trifft auch auf mich persönlich zu. Dreht die US-Regierung also über Nacht die Services von MS ab, kann ich nicht einmal mehr einen Brief schreiben (ausser händisch natürlich, was bei meiner Handschrift eher nicht so praktikabel ist) oder auch nicht mal mehr meinen Windows-Rechner benutzen.

Die Konsequenz daraus: Ausstieg aus allen MS-Produkten, wo auch immer das möglich ist. Zu diesem Zweck ersetze ich jede Software, die nicht mit meinem Spiele-PC zu tun hat, durch Open Source Software. Ich beginne mit Windows und MS-Office, die durch Ubuntu und LibreOffice ersetzt werden – derzeit noch mittels Dual Boot auf meinem Arbeitslaptop.

Die Alltagstauglichkeit teste ich sechs Monate lang. Erfahrungsberichte wird es in unregelmäßigen Abständen hier geben. Warum der lange Testzeitraum? Weil auf meinen Computern immer eine Menge kleiner Helferlein installiert sind, die

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